Ausstellungen


PULS

Wolfgang Ölze beat-box Ausstellung PULS

Künstlerschallplatte, Video-Sound-Installation und Screening-Programm

Die dreiteilige Ausstellung versammelt musikalisch-geräuschlich geprägte Arbeiten, die der Belebung von technischen Gegenständen durch Zufälle, Störungen oder Fehlfunktionen entspringen. Stoffwechsel, Atmung und Herzschlag sind organische Merkmale, die musikalischen, rhythmischen Grundmustern entsprechen. Nicht immer ist hier die Musik zu hören und nicht immer sind die Bilder zu sehen.

Wolfgang Oelze, geb. 1967, studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seine prämierten Werke wurden international ausgestellt, zuletzt in der hochkarätig besetzten deutsch-chinesischen Gruppenausstellung „Mao se dun Kai – Sudden change of idea“ im United Art Museum Wuhan, China. 2014 zeigte er im Kunsthaus in einer großen Einzelausstellung mit dem Titel „the qualm“ Fotografien und Videoarbeiten, begleitet von der Präsentation des gleichnamigen Katalogs.

»PULS«
Die eigens für Ausstellung konzipierte Videoarbeit »Beat Box« komponiert gefundene Ausschnitte von Spielfilmen, aus deren Tonspuren Rhythmen extrahiert wurden. Tonhöhe, Tonlänge und Lautstärke bestimmen das digital verarbeitete Signal, welches analog umgewandelt und auf zwei elektrisch verstärkte Gitarren geleitet wird. Das zu hörende Klangbild wird zusätzlich variiert durch die Bedienung der Instrumente durch Musiker in einer Performance. Die Hamburger Saiten-Spezialisten Rudi Burr (Helgoland) und Florian Dürrmann (Kante) realisieren die Aufführung am 20. November.

Ein Screening – Programm setzt Oelzes Videoarbeiten »Störung Partitur« und »Pumpen« mit den Arbeiten »Elevator« von Pascual Sisto (Los Angeles, geb. 1975) und »Vertical Roll« von Joan Jonas (New York, geb. 1936) in Beziehung.

Schließlich wird die im Vinyl-Einzelschnitt Verfahren hergestellte Schallplatte »Kontakt« (2015) vorgestellt. Darauf sind sieben Geräusch-Kompositionen zu hören, die der Künstler ausschließlich mit elektrischen Gitarren eingespielt hat.

Eröffnung: Freitag, 20. November 2015, 20 Uhr
Dauer der Ausstellung: 21. – 29. November 2015
Öffnungszeiten: Samstags und sonntags 15–19 Uhr sowie nach Vereinbarung

Beteiligte KünstlerIn:
Wolfgang Oelze mit den Gästen Joan Jonas (NYC), Pascual Sisto (LA), Rudi Burr (HAM) und Florian Dürrmann (HAM)

Ort:
Frappant Galerie

biggerthanlife.de
www.berlin-video-art.org
www.facebook.com/berlin.raumfuervideokunst

Gefördert aus Mitteln der Kulturbehörde und des Bezirksamts Altona

Kulturbehoerde Hamburg

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