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Überblau im Frappant

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Überblau im Frappant ist ein monatlich stattfindendes Format für künstlerischen und interdisziplinären Austausch. Der Kachelraum im Frappant wird zu einem Forum für Inspiration, Experimente sowie dem Austausch von Wissen und Kompetenzen.

>>> Ü2 zum Anlass von G20

Hamburg bereitet sich auf ein Großereignis vor – den G20 Gipfel – der, anders als Olympia, leider nicht abgewendet werden konnte. Die Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer in Finanz- und Wirtschaftsfragen werden am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg tagen. Überblau lädt zu diesem Anlass im Vorfeld zu einer eigenen Konferenz, geleitet von der Gruppe TINT ein, die sich kritisch mit dem neoliberalen Modell der Globalisierung, das der Gipfel repräsentiert auseinandersetzt, sowie zu einer Dada Stunde zum Thema Neoliberalismus und Kapitalismus. Der Kongress wird literarisch von Lea Dietschmann begleitet und im Anschluss können in guter alter Tradition wieder Wortportraits bei ihr erstanden werden.

weitere Informationen auf: ueberblau.org

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Programm

18:00
Conference Room mit TINT zum Thema “Neoliberalismus”
Die Gruppe TINT – There is no time – organisiert parallel zum G20-Gipfel in Hamburg ein alternatives Diskursforum zur friedlichen politischen Aufklärung und Selbstermächtigung auf dem Archipel – einer schwimmenden Plattform, die während des G20-Gipfels im Billebecken in den Hamburger Kanälen anlegen wird. Zu Gast bei Überblau stellen sie ihr Kollektiv und ihr Vorhaben vor und laden zu einer Selbstbildungsrunde mit Workshopcharakter ein: Alle, die wissen wollen, wie „Neoliberalismus” verstanden wird oder verstanden werden kann, sind herzlich willkommen, in der Runde Platz zu nehmen. Ein selbsternannter Experte der TINT-Gruppe gibt eine Einführung und es wird gemeinsam gelesen, diskutiert und beraten.
+++ Es ist keine Anmeldung erforderlich, aber pünktlicher Beginn um 18:00 und kein Nacheinlass möglich um eine ungestörte Konferenz-Atmosphäre zu gewährleisten +++
Danach folgt eine Vorstellung der TINT-Gruppe und ihres Projekts.

21:00
Dada Stunde mit freien Aktionen zum Thema Neoliberalismus und Kapitalismus
Die Dada-Stunde verschreibt sich dem Zufall und dem Unplanbarem, der Zerstörung gefestigter Normen und vorgeschriebener Formen. In diesen 60 Minuten prallen kurze Beiträge in sämtlichen möglichen und unmöglichen Formen zum Thema Neoliberalismus und Kapitalismus aufeinander. Die Dada Stunde ist nicht kuratiert, sondern wird unter allen eingereichten Beiträgen aufgeteilt.

+++ OPEN CALL für die DADA STUNDE +++
Wenn du einen Beitrag zur Dada Stunde leisten willst, dich auf performative, wissenschaftliche, unzureichende, zeichnende, fragende, etc. – in keinem Fall rassistische, rechte, oder sonst wie diskriminierende Weise mit dem Thema auseinandersetzen willst, melde dich einfach bis zum 4.5.2017 mit deinem Namen sowie dem Titel deines Beitrags an unter: application@ueberlau.org
Wir können folgende technische Möglichkeiten anbieten:
Mikrofon, Beamer, Grundlicht, PA

22:00
Klangperformance mit tape-live-dubbing von e_mol und Barbetrieb

DURCHGÄNGIG
Lea Dietschmann fertigt auf Anfrage an ihrer Schreibmaschine wundervolle Wortportraits an und begleitet den Abend protokolliterarisch.

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Wir?

Überblau ist eine Initiative freischaffender Künstler_innen, die transdisziplinär lose Verbindungen knüpfen und Strukturen schaffen, um Kompetenzen zu teilen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Wir organisieren uns um eine Idee künstlerischer Kollaboration und Produktion herum, die darin besteht, dass Individuen ihre Ressourcen und Kompetenzen in einem Netzwerk teilen, und so die Möglichkeiten die jede_r hat vergrößert werden können. Im Fokus dieses kollaborativen Netzwerkgedankens steht die individuelle künstlerische Praxis, die gerade durch den Austausch mit anderen weiter entwickelt, verbessert und diskutiert werden kann. Die Konfrontation der eigenen Arbeit mit Perspektiven aus anderen (künstlerischen) Sparten und Medien halten wir für eine produktive Auseinandersetzung. Künstlerische Praxen verstehen wir als Felder kultureller Produktion. Diese sind maßgeblich auch soziale Räume und dynamische Konzepte. Wir sehen den Austausch miteinander als performative Praxis, um als Akteur_innen an diesen Raumproduktionen gestalterisch und experimentell mitzuwirken.
Website: ueberblau.org
Bei Interesse am Newsletter oder an Open Calls: info@ueberblau.org

Frappant?

Der gemeinnützig Frappant e.V. steht für die selbstbestimmte Schaffung und Bereitstellung von bezahlbarem Arbeitsraum in der Viktoria-Kaserne sowie für neue Muster der Raumaneignung. Er organisiert sich basisdemokratisch. Er bildet eine Nische für neue Arbeits- und Unternehmensmodelle und wächst aus den Ideen und mit dem Engagement seiner Mitglieder, die sich als Gemeinschaft selbstbestimmt organisieren. Der Frappant Verein ist Ort der kulturellen Produktion und eines konstanten Diskurses, der seine Türen allen Interessenten regelmäßig öffnet: zum Beispiel zu einem wöchentlichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, zu Konzerten, Lesungen, Anwohnerflohmärkten und Diskussionen.
Website: frappant.org

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