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Der in München aufgewachsene Künstler Lukas Troberg operiert mit Buchstaben, Zeichen, Linien und Formen, die eine frühe Prägung durch die Graffiti- und Street Art-Kultur  erkennen lassen. Was ihn interessiert sind die Wechselwirkungen zwischen Ausdrucksformen der Jugend- und Untergrundkultur und der hierauf gerichteten gesellschaftlichen Reaktion.

Über den Künstler:

Der in München aufgewachsene Künstler Lukas Troberg operiert mit Buchstaben, Zeichen, Linien und Formen, die eine frühe Prägung durch die Graffiti- und Street Art-Kultur  erkennen lassen.

In seiner Einzelausstellung präsentiert Lukas Troberg Arbeiten aus den letzten sechs Jahren sowie neue Arbeiten, die eigens für die Ausstellung in der Frappant Galerie entwickelt wurden. Dabei geht es ihm vielfach um die Wechselwirkungen, die sich zwischen spezifischen Ausdrucksformen der Jugend- und Untergrundkultur und den Reaktionsweisen der Erwachsenen-Gesellschaft einstellen.

Viele Tage seiner Jugend verbrachte Lukas Troberg damit, Züge zu beobachten, Bahnhöfe auszuspähen, die Zeiten der Wachdienste zu notieren oder Hilfsmittel für die spätere Aktion am Zug in der Nähe der Abstellgleise zu verstecken, um sie im Einsatz griffbereit zu haben. Im Zuge des Studiums der Bildhauerei bei Professor Erwin Wurm an der Universität für Angewandte Kunst Wien kam bald die Frage auf, wie sich dieser Graffiti-Hintergrund mit der Arbeit in der dritten Dimension vereinen ließe. Anstelle der Spots zum Skateboardfahren oder Züge ansprühen, der Skizzenbücher oder Skatevideos rückten mehr und mehr die Skatestopper, Zäune, kratzfesten Folien auf Ubahnfenstern oder lax gereinigte Mauerteile mit Farbresten in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit. Was früher Beiwerk war wurde zum eigentlichen Objekt der künstlerischen Arbeit.

Dauer der Ausstellung: 30. Juni bis 8. Juli 2018
Öffnungszeiten: Samstags und sonntags 14 – 19 Uhr

/www.lukastroberg.com