Das »urban spacemag« ist ein Nischenmagazin über städtische Kultur und urbane Phänomene. Nun geht das Magazin in die dritte Runde.
Ausgabe #3: Copy & Paste
Wir sind mehr denn je gezwungen Neues, noch nie da Gewesenes zu produzieren.
Allgemein negativ konnotiert, wird Kopieren oft als Gegensatz von Kreativität verstanden. Copy & Paste Praktiken beeinflussen die Stadt und unseren Alltag maßgeblich und gleichzeitig wehren wir uns mit unserem westlichen Kulturverständnis meist dagegen.
Schon seit der Antike wird in der Architektur und Stadtplanung kopiert. Der Eifelturm und die Pyramiden von Gizeh als 1:2 Kopie in Las Vegas, die Europäische Stadt als Blaupause westlicher Architekten zur Grundsteinlegung einer enormen chinesischen Städteexpansion – immer wieder spiegeln Repliken architektonische und gesellschaftliche Muster an anderer Stelle und in völlig neuen Kontexten wider.
Im digitalen Zeitalter stellt der Umgang mit verlustfreien Kopien und dem Urheberrecht eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Sampling und Mash Up sind zu etablierten Kulturtechniken avanciert.
Wo hört das Original auf und wo fängt das Neue an? Das »urban spacemag« #3 sucht nach der Linie dazwischen, in Form von Beispielen aus Architektur und Planung, genauso wie Kunst- und Medienpositionen, fotografischen Beiträgen und persönlichen Erzählungen.
Samstag, den 18.Dezember ab 20:00
FRAPPANT E.V. (frappant.org)
in der Viktoria Kaserne in Altona, Eingang über
den Hinterhof von der Bodenstedtstraße
Zeiseweg 9, 22765 HH


Spread This!