30 Jahre BLACK HISTORY MONTH in Hamburg

Eine Ausstellung zur Geschichte des Community-Events

Galerie

30 Jahre BLACK HISTORY MONTH in Hamburg
Eine Ausstellung zur Geschichte des Community-Events  

Maseho | Abi Agbede | Oliver Njeck | Nigel Asher
Kuration: Maseho & Nigel Asher

Eröffnung: Freitag, 13. Februar 2026 von 19 bis 23 Uhr
Ausstellung vom 14.2.–22.2.2026  
geöffnet samstags und sonntags von 14–19 Uhr, donnerstags und freitags 15–19 Uhr

Sonntag, 15.2.2026, 16 Uhr: Acoustic Sunday / BHM Talk (Cantina / Frappant)
Samstag, 21.2.2026, 18:30 Uhr: Buchlesung »Sichtbar werden …«, Josephine Akinyosoye & Jonas Tesfai
Samstag, 21.2.2026, 21 Uhr: Afro Rave (SLOT)
Sonntag, 22.2.2026, 16 Uhr: Abschlussevent

Der BLACK HISTORY MONTH – Hamburg hat in seiner 30-jährigen Geschichte verschiedene Ent­wicklungsphasen durchlaufen. Angefangen mit wenigen Events in einem kleinen, aber international bekannten Hamburger Jazz Club bis zu einer spartenübergreifenden 5-wöchigen Eventreihe in diversen Locations der Stadt. Der BHM ist seit langem in Hamburg etabliert und ist bis heute ein bedeutendes jährliches Kulturevent.
Die Ausstellung beleuchtet die 30-jährige Geschichte der Veranstaltungsreihe, die sich seit ihrer Initiierung der Schaffung einer starken vielfältigen Community, sowie der Sichtbarmachung Schwarzer Kultur, Geschichte und Lebensrealitäten widmet. Im Mittelpunkt stehen kulturelle Beiträge, aber auch soziale und politische Themen.
Die Reihe schuf über Jahrzehnte einen Raum für Empowerment, Austausch und Teilhabe. Mit einem Programm zu geschichtlichen und jeweils aktuellen Themen trägt sie zu einem wichtigen Teil der Hamburger Erinnerungskultur bei.

Historischer Bezug und Zielsetzung
Die audiovisuelle Jubiläumsausstellung und das Rahmenprogramm beleuchtet die Entwicklung der Schwarzen Community in Hamburg aus einer einmaligen Perspektive: Veranstaltungsposter und -flyer, Videoclips bestehend aus Interviews und Performances, dokumentieren das vielfältige und hoch­qualifizierte Schaffen der Hamburger Schwarzen Community. Die Ausstellung zeigt, wie sich innerhalb gesellschaftlicher Veränderungen, Schwarze Menschen künstlerisch, politisch und wissenschaftlich mit ihrer Lebenssituation in einer weißen Mehrheitsgesellschaft auseinandersetzen und sich selbstständig safer Spaces schaffen, um sich individuell und kollektiv zu entfalten und sich zu informieren. Vor allem, wie trotz aller Unterschiede, in Bezug auf Herkunft, Erfahrungen, kultureller und politischer Prägungen, und Ansichten, es immer wieder gelingt eine Schwarze Gemeinsamkeit und Solidarität zu leben.  
 

Gefördert durch die freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien